ROHSTOFF-INFO

Der Rohwarenmarkt (inkl. Preisentwicklung) im März 2024

Thumbs-Down

Sonnenblumenkerne Bakery:
Die Datenmeldungen zum Öl-Markt und den Beständen in Bulgarien/Rumänien lassen eine festere Preistendenz erkennen.
Wir erwarten eine Preissteigerung in kleinen, aber kontinuierlichen Schritten.

Thumbs-Middle

Kürbiskerne:
Die Preise sind aufgrund der hohen Frachtraten gestiegen. Im April beginnt die Aussaat der neuen Ernte.
Bei dem aktuellen Preisniveau gehen wir von einer normalen bis leicht erhöhten Aussaat aus.

Thumbs-Middle

Sesam:
Es gibt keine Veränderungen. Preistreiber waren zuletzt die Frachtraten.

Thumbs-Down

Leinsaat:
Die Preise für Leinsaat steigen. Die Leinsaatproduktion in Kasachstan, einem der Hautproduzenten weltweit, ist im Jahr 2023 um ca. 50% zurückgegangen.
Die Farmer sind nicht bereit, zu niedrigeren Preisen zu verkaufen.

Thumbs-Down

Blaumohn:
Der Bedarf an Blaumohn hat zugenommen und somit steigen auch die Preise. Die Verfügbarkeit an Blaumohn bis zum Anschluss der neuen Ernte dürfte knapp werden. Entspannung könnte es erst wieder im Juli/August geben, wenn die Mengen der neuen Ernte auf den Markt kommen.

Thumbs-Middle

Mandeln:
Die Verschiffungszahlen für den Monat Januar fallen mit 236 Mio. lbs ca. 3% höher zum Vorjahresmonat aus und sind somit auf einem neuen Allzeithoch. Die Preise in Kalifornien haben sich seit Januar verteuert und der Eurokurs ist schwächer. Dies führte zu deutlichen Preissteigerungen.
Die Blüte beginnt jetzt und der Handel wird die nächste Zeit verstärkt auf das Wetter in Kalifornien blicken.

Thumbs-Down

Haselnüsse:
Die Preise halten sich auf einem hohen Niveau. Ferrero gab in der KW 7 bekannt, weitere Mengen kaufen zu wollen.
Damit sinkt die Abgabebereitschaft in den freien Markt bei den Bauern. Die Preise werden wohl weiter anziehen.
Jetzt beobachten alle das Geschehen der neuen Blüte. Frostgefahr besteht bis in den April hinein. Vermutlich werden die Preise bis zu diesem Zeitpunkt nicht nachgeben.

Thumbs-Middle

Sultaninen:
Die Preise für türkische Sultaninen sind sehr fest. Ende April gibt es Klarheit zum Potential der Ernte 2024. Bis dahin bleibt es unverändert und Type 10 Medium ist bis zum Anschluss der neuen Ernte nur sehr begrenzt, zu extrem hohen Preisen, verfügbar.

Thumbs-Up

Speiseöl:
Die Preise haben sich auf dem günstigen Niveau eingependelt.

Thumbs-Middle

Zucker:
Man geht davon aus, dass der Import von ukrainischem Zucker in die EU für das Kalenderjahr 2024 eingeschränkt wird. Eine solche Maßnahme könnte den Druck des Überangebots beseitigen.

Thumbs-Middle

Mandarinen – Orangen:
Die teils radikalen Bauernproteste in Frankreich haben zu massiven Störungen in der Lieferkette aus Spanien geführt. Speditionen haben Lieferungen teilweise gar nicht mehr angetreten, was nun zu einem Rückstau und Lieferzeiten von teilweise über 3 Wochen führt. Aufgrund dessen, dass fast alle Marktteilnehmer inklusive des LEH ihre Mengen in den Büchern haben, gibt es zumindest aktuell kaum Preisbewegungen.

Thumbs-Down

Äpfel:
Gute Qualitäten sind in dieser Saison aufgrund der verheerenden Hagelschäden während der Ernte knapp. Man erwartet am Ende des Kampagnenjahres Engpässe. Die ungebrochen hohe Nachfrage der Saftindustrie, auch infolge der Knappheit bei Orangensaftkonzentrat, führt zu Notierungen auf Rekordniveau.

Thumbs-Middle

Molkereiprodukte (weiße Linie):
Die Milchanlieferung in diesem Jahr bewegt sich weiterhin zwischen den Milchmengen in den Jahren 2022 und 2023. Kannte der Milchauszahlungspreis im Herbst nur eine Richtung (nach oben), so ist im Januar kein einheitlicher Trend erkennbar. Die freie Spotmilch hat sich gegenüber dem Jahresbeginn um ca. 1 Cent wieder reduziert.

Thumbs-Down

Butter: 
Seit Jahresbeginn hat der Butterpreis eine Wellenbewegung vollzogen und befindet sich nun wieder in einer steigenden Phase. Durch das bevorstehende Osterfest rechnen wir vorerst weiterhin mit festen Preisen.

Thumbs-Middle

Käse: 
Es ist eine extreme Preisspreizung auf dem Käsemarkt feststellbar. Holländische Käsereien berichten über geringe Lagerbestände und einer normalen Absatzsituation, während sich in Deutschland die Läger gerade etwas füllen sollen. Für die Käsereien besteht noch kein Druck beim Verkauf.

Thumbs-Middle

Eiprodukte:
Knappes Angebot und gute Nachfrage bestimmen weiterhin den Eiermarkt. Die Hersteller von Eiprodukten „klagen“, dass Rohware zur Verarbeitung nur zu hohen Preisen zu beschaffen ist. Noch verhindern Vollei – Angebote aus dem benachbarten Ausland, dass das Preisniveau in Deutschland weiter ansteigt.

Thumbs-Middle

TK-Erdbeeren:
Die neue Ernte in Ägypten hat schon begonnen. Spätestens Anfang März wird die Rohware geerntet. Nach ersten Schätzungen wird eine normale Ernte erwartet. Die ersten Angebote haben uns erreicht. Je nach Verwendung wäre dies eine gute und günstigere Alternative zur polnischen „senga-ähnlich“ Qualität. Die Preise aus Polen und Serbien haben sich gefestigt. Bis zur neuen Ernte im Mai bleibt die Versorgung stabil.

Thumbs-Middle

TK-Himbeeren:
Die Situation bleibt unverändert. Die Ukraine hat ihre Preise angezogen und liegt auf ähnlichem Preisniveau wie die serbische Ware.
Durch die gute Nachfrage sind die Preise leicht angestiegen.

Thumbs-Middle

TK-Heidebeeren:
Das Preisniveau aus Osteuropa und Kanada hat sich erstmal gefestigt. Wir sind wieder auf einem günstigeren Niveau als letztes Jahr für gleichbleibend sehr gute Qualität.

Thumbs-Down

TK-Rhabarber:
Der Markt ist weitestgehend geräumt, die Verfügbarkeit ist sehr knapp. Die aktuell sehr begrenzten Mengen werden zu teuren Preisen gehandelt.

#NIEWIEDERISTJETZT